Mythos Berlin: wie lange hält es noch?

Wir laden zu einem einmaligen Abend im temporären Studio
von Volker Bartsch auf dem Holzmarkt ein:

...umrahmt und umgeben von Kunstwerken, die teilweise in der Bauzeit des Holzmarktes entstanden sind, möchten wir ein Gespräch mit dem Künstler Volker Bartsch und dem Autor und Journalisten Paul Hockenos (‘Berlin Calling’) über die Stadt, ihre Geist(er), Räume und Träume, deren Transformation und Konsumierbarkeit führen.

Wir laden Euch herzlich ein, die Ausstellung zu besuchen und an der Diskussion teilzunehmen. Wenn möglich,bitte mir der Anmeldung unter 

Wir freuen uns auf den Abend und auf Euch.

Ausstellung und Atelier-Gespräch
Donnerstag, 7.12. -  19 - 22 Uhr

Holzmarktstr. 19-23, Bogen 42
(Eingang über die Holzmarktstr. 19-23, Avis Parkplatz)

Volker Bartsch

Volker Bartsch studierte von Bildhauerei an der Universität der Künste Berlin und wurde 1979 zum Meisterschüler ernannt. 1988 erhielt er das Goslarer Kaiserring-Stipendium und gewann 1990 den Kunstpreis der Darmstädter Sezession. Neben längeren Arbeitsaufenthalten in Nordafrika, Portugal, der Toskana, in Rom und London führten ihn mehr als 50 Einzel- und zahlreiche Gruppenausstellungen durch Europa.

2012/2013 untersuchte Volker Bartsch von seinem Atelier Kater Holzig aus das Thema „Berliner Clubszene“. Zugleich begann eine intensive Beschäftigung mit sich verändernden Stadträumen.  Im Zuge der Verlegung seines Lebens- und Arbeitsmittelpunktes nach London (2013/2014) mündete diese in den Komplex „Weg damit! Zwischen Moderne und  Gentrifizierung“. 2015 entwickelte Bartsch ein spezielles Prägedruckverfahren zur dreidimensionalen Darstellung von Farbradierungen. 2017 entstand im Holzmarkt sowie an historischen Orten eine Serie von Car Paintings und Car Prints.

Räume und vor allem Freiräume haben seit jeher einen besonderen Stellenwert im Werk von Volker Bartsch. Im Holzmarkt, in dem Volker Bartsch seit 2016 ein Atelier hat, sind die Auseinandersetzung mit „Raum“, „Stadtraum“ und „Freiraum“ unmittelbar erfahrbar – sowohl durch dessen historische Bedeutung als auch durch die aktuellen Entwicklungen. Diese Strömungen, Stimmungen und Trends spiegeln sich auch in den aktuellen Werken des Künstlers wider.

Paul Hockenos

Paul is a U.S., Berlin-based writer who has been working in Europe since 1989. His most recent book is Berlin Calling: A Story of Anarchy, Music, The Wall and the Birth of the New Berlin (The New Press, 2017). Paul's work appears in The Nation, Foreign Policy, Foreign Affairs, New York Times, Chronicle of Higher Education, and elsewhere. He has authored several books on European politics and was Global Editor at the magazine Internationale Politik. Paul served in the postwar civilian administrations in the Balkans and was a fellow at the American Academy in Berlin.

“Hockenos’ secret history of Berlin is an extraordinarily gripping insider’s guide to the past and present of this unique, shape-shifting city. Berlin Calling offers savvy hints as to its intriguing possible futures. This is the book every Berlin aficionado needs to own.” Frederick Taylor, historian, author of The Berlin Wall: A World Divided, 1961-1989